Blog für die Smarte Zutrittskontrolle

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Frau schaut durch einen schwarzen Vorhang

5 Vorurteile über elektronische Türschlösser: Wir decken auf!

Höchste Sicherheit, Komfort und Flexibilität in Gebäuden—so oder so ähnlich hören sich die Leitsätze von Anbietern elektronischer Schließsysteme an. Doch schon bald melden sich die Skeptiker zu Wort: Mit welchen Kosten kann man rechnen? Wie kompliziert ist die Installation? Das ist vor Hackern nicht sicher. Wir haben uns die fünf häufigsten Vorurteile gegenüber elektronischen Schließsystemen näher angeschaut und decken auf. 

1. Ohne Moos nichts los

Ein elektronisches Türschloss ist mir einfach viel zu teuer. Ja, wir geben zu: Der Anschaffungspreis eines elektronisches Türschlosses ist manchmal recht hoch. Doch die Betonung liegt auf manchmal. Denn heutzutage gibt es zahlreiche Anbieter am Markt und so ist in der Regel für jede Geldbörse etwas dabei. Natürlich muss man beachten, dass für ein Einfamilienhaus andere Anforderungen wichtig sind als beispielsweise für einen Gebäudekomplex mit hunderten von Büros. So muss man von Anwendungsfall zu Anwendungsfall abwägen. Denn Qualität hat ja bekanntlich seinen Preis. 

Doch auch mechanische Schlüssel können bei Verlust mit hohen Kosten verbunden sein und weitreichende Konsequenzen haben. Stell dir mal vor, dass ein Mieter seinen Schlüssel verliert. Das führt nicht nur zu Unbehagen beim Mieter selbst, der Vermieter muss sich in solchen Fällen mit Themen wie Versicherungsschutz auseinandersetzen. Handelt es sich dann auch noch um den Schlüssel zu einer Schließanlage und können mehrere Schlösser mit ihm geöffnet werden? Tja, dann kann der Austausch der Schließanlage ganz schnell teurer werden als die Anschaffung eines Smart Locks.

2. Hoher Montageaufwand

Der Einbau ist mit viel Aufwand verbunden, ist mega kompliziert und wer soll sich da überhaupt auskennen? Der Installationsaufwand ist eine berechtigte Sorge, wenn man sich ein elektronisches Türschloss zulegt. Oftmals müssen die Zylinder ausgemessen, ausgetauscht und neu montiert werden. Gegebenenfalls müssen Wandleser bei der Sprechanlage angebracht werden. Bei manchen Systemen ist es sogar notwendig, die Türen zu verkabeln.  

Aber auch hier gilt wieder: Der Markt elektronischer Türschlösser umfasst zahlreiche Anbieter. Für manche Systeme mögen diese Nachteile zutreffen. Andere wiederum sind unkomplizierter, einfacher zu installieren und kommen ohne großen Umbau aus. Überzeug dich selbst und sieh dir unser Installationsvideo an. In nur weniger als 3 Minuten hast du alles erledigt.

3. Kein Strom = ausgesperrt

Hilfe! Bei Stromausfall bin ich ausgesperrt. Eine große Sorge ist, dass man mit einem elektronischen Türknauf bei Stromausfall vor verschlossener Türe steht. Vor allem diesem Punkt müssen wir vehement widersprechen. Nicht jedes elektronische Schließsystem ist an ein gebäudeinternes Stromnetz gekoppelt. Neben unserem Tapkey Smart Lock arbeiten viele andere Zylinder auch mit einer eigenen Batterie oder Akkus. Der große Vorteil dabei: Solche Schlösser können auch “offline” benutzt werden. Das bedeutet, dass sie weder Strom noch eine Internetverbindung benötigen. So kannst du unser Padlock beispielsweise problemlos für dein Kellerabteil verwenden.

4. Verwaltung: Mehr als komplex

Jeder von uns kennt es. Eine App reiht sich neben die andere. Das Smartphone quillt über vor lauter Kästchen am Bildschirm. Wie die Tapkey App, sind auch andere Applikationen nutzerfreundlich und intuitiv bedienbar. Personen können sich mit ihrer E-Mail-Adresse anmelden, ihre Zutrittsrechte einsehen und die Berechtigungen verwalten.

Eine zusätzliche App oder Verwaltungsplattform für die Schlüsselverwaltung ist aber nicht immer für alle optimal. Denn die meisten Hausverwaltungen oder Coworking Space Betreiber nutzen bereits eine eigene Software. Um sich nicht mit unzähligen Applikationen herumschlagen zu müssen, bietet Tapkey eine offene API-Schnittstelle an. Über die API können die Funktionen des elektronischen Schließsystems in bereits vorhandene Software eingebunden werden. Demnach kann das Schlüsselmanagement in bereits eingespielte Arbeitsprozesse integriert werden.

5. Eine unsichere Geschichte

Ein weit verbreiteter Punkt, der immer wieder zur Sprache kommt: Eine elektronische Schließanlage bietet Angriffspunkte für Hacker. Sicherheit spielt seit eh und je eine große Rolle, wenn man über digitale Zutrittslösungen spricht. Das ist auch gut so! Allerdings möchten wir anmerken, dass es für EInbrecher leichter ist mechanische Schlösser physisch zu zerstören als der Aufwand, den sich ein Hacker machen müsste. Folgende Fragen müssen bei der Diskussion in den Fokus rücken: Wie viele Angriffspunkte kommen für Hacker auf und wie schwer können diese Sicherheitshürden überwunden werden?

Prinzipiell gilt: Ein elektronisches Schließsystem ist wesentlich sicherer als traditionelle Metallschlüssel. Auch im Fall des Verlustes eines Zugangsmediums spiegelt sich die gesteigerte Sicherheit wider. Beim traditionellen Metallschlüssel sieht es deutlich schlechter aus. Denk nur an verlorene Schlüssel, die einfach kopiert werden können. Zutrittsberechtigungen können nicht so einfach vervielfältigt werden. Wenn Transponder verloren gehen, können diese bei elektronischen Schließsystemen deaktiviert werden. Der Vorteil dabei ist die schnelle Reaktion beim Verlust eines Transponders in Echtzeit.

Nicht alle genannten Nachteile treffen auf alle Lösungen zu. Der Markt für elektronische Schließsysteme wächst immer weiter und die Technologien entwickeln sich weiter. Letztendlich muss jeder für sich abwägen, welche Aspekte eines elektronischen Türschlosses für wichtig hält.